Argegno

Auf halben Weg von Como nach Menaggio liegt der Ort Argegno mit seinen 650 Einwohnern. Die Gemeinde liegt am Ausgang des Tales "d`Intelvi". Auf einem Schwemmkegel, den der Wildbach "Telo" aufgeworfen hat, wurde Argegno erbaut. Der Bach mündet hier in den See und halbiert den Ort in zwei Teile, die über eine antike Steinbrücke verbunden sind. Der historische Ortskern, römischen Ursprungs, ist bis heute erhalten geblieben.


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An der Flussmündung des "Telo" befindet sich ein Strandbad mit anschließendem Bootshafen. Der See erreicht hier einen seiner maximalen Tiefpunkte (400 m).

Argegno vom See ausArgegno vom See aus



Von großem kunsthistorischem Interesse ist das "Intelvital". Viele Steinmetze, Stuckateure und Baumeister von hier prägten die großen Bauvorhaben in der Lombardei und den angrenzenden Ländern in der Epoche des 15. bis 17. Jh.


Genannt seien hier die Kathedrale von Mailand, viele Klöster in Ludwigsburg und Wien, der Passauer Dom. Nur die Brüder Carlo und Diego Carlone haben in ihrer Heimat gewirkt und mit der Kirche "Santa Maria d`Intelvi" einen Beweis ihrer künstlerischen Fähigkeiten hinterlassen.

Möchte man einen unvergesslichen Rundblick über den See genießen, fährt man vom Nordende des Ortes Argegno mit der Seilbahn zur Gemeinde Pigra auf 881 m Höhe. Von hier eröffnen sich für den Wanderer viele Möglichkeiten, die Landschaft oberhalb des Sees kennen zu lernen. Empfohlen sei hier die Bergwanderung auf den 1331 m hohen Monte Pasquella.

Verlässt man den Ort in Richtung Norden erkennt man in der Ferne die einzige Insel des Sees, die Isola Comacina. Ihr vorgelagert ist die Gemeinde Ossuccio.

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