Domaso

Fährt man am Comer See von Gravedona kommend Richtung Norden erreicht man nach 2 km den Ort Domaso, der zu einem der beliebtesten Urlaubsziele am nördlichen Seeufer gehört; ein Eldorado für Surfer und Segler. Der böige Nordwind, genannt Tivano, sorgt hauptsächlich am Vormittag, der Südwind Breva am Nachmittag für ideale Wassersportbedingungen. Dieser Bereich des Sees ist durchaus als Alternative zum wesentlich frequentierteren Gardasee zu betrachten.


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Parallel und oberhalb zur Uferstrasse führt ein Spazierweg über Treppen und enge Gassen durch den alten Ortskern des ehemaligen Fischerdorfes. Nach einem weiteren Aufstieg erreicht man über die Weinberge die beiden Dörfer Gaggio und Segna.

Strandpromenade von DomasoStrandpromenade von Domaso


Auch für diejenigen, die nur baden und schwimmen möchten, bietet Domaso mit seinem 2 km langen Strand mit schattenspendenden Laubbäumen und offenen Wiesenflächen hervorragende Erholungsmöglichkeiten.

Der befestigte Promenadenweg lädt zum Radfahren ein. Man erreicht ihn vom Parkplatz am nördlichen Ortseingang über eine kleine Brücke.


Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Villa Camilla in unmittelbarer Nähe der Strandpromenade und die Kirche S. Bartolomeo.

In der Villa Camilla, die aus dem 18. Jahrhundert stammt, ist heute das Rathaus untergebracht. Kunstvolle Fresken schmücken die Decken der Innenräume. Sie ist mit einem 8000 m² großzügigen Park umgeben, in dem zahlreiche Kamelien, Zedern und andere Nadelhölzer beheimatet sind.

Innenansicht S. BartolomeoInnenansicht S. Bartolomeo




Die Kirche S. Bartolomeo wurde im 16. Jahrhundert auf einem früheren Bau aus dem Mittelalter errichtet. Im Inneren sind zahlreiche Fresken aus dem 17. Jahrhundert zu bestaunen.

Bewundernswert ist in der 3. Kapelle ein Altarbild, das die Madonna mit dem Kinde darstellt, ebenso ein Holzkruzifix aus dem Mittelalter und ein Kreuz aus vergoldetem Silber aus dem Jahr 1533. Bei dem Kreuz handelt es sich um ein Kunstwerk von dem comaskischen Goldschmied G.P. Lierni.



Es sei hier noch auf eine Spezialität aus der Küche Domasos hingewiesen, die berühmten "Missoltini" (ausgenommene, gesalzene und in der Sonne getrocknete Finten). Es handelt sich hier um eine Heringsart, die bis zu 2 kg auf die Waage bringt.

Verlässt der Besucher Domaso in nördlicher Richtung, gelangt er über Gera Lario zur nördlichsten Ortschaft am See, Sorico.

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