Das Westufer

Vor etwa 2000 Jahren wurde die bedeutende Handels- und Militärstraße -Via Regia- von den Römern als Verbindungsweg zwischen den Provinzen Gallia cisalpina (heutiges Norditalien) und Raetien (Nordalpengebiet bis zur Donau) angelegt. Von Mailand über Como verlief sie entlang dem Westufer des Comer Sees über die Alpen bis nach Augsburg. Später wurde der Name durch ein "n" ergänzt, Somit tragen die Relikte dieser alten Straße heute den Namen Via Regina.

Como mit DomComo mit Dom

Die südliche Hälfte des Ufers wird beherrscht von mediterraner Vegetation. In diesem Abschnitt entstanden prunkvolle Villen und Parkanlagen.
Fährt man weiter Richtung Norden erkennt man, dass der See dunkler wird und die Ausläufer der Berge bis an den See reichen. Erst am nördlichen Ende, ab dem Ort Domaso, wird der Blick wieder weitläufiger, die Berge treten in den Hintergrund, das Seeufer wird großzügiger und das Land flacher; ideale Bedingungen für die vielen Campingplätze, die hier entstanden sind.

Isola ComacinaIsola Comacina

Von Como aus betrachtet ist die Größe des Sees nicht zu erahnen. Erst die Fahrt in Richtung Norden gibt den Blick frei über den westlichen Arm des Sees. Man passiert die einzige Insel, die Isola Comacina, und etwa in der Mitte des langgezogenen Sees teilt er sich in seinen östlichen und westlichen Arm. Diese beiden Arme umschließen das sog. "larianische Dreieck", an dessen Spitze der Ort Bellagio liegt, der mit dem Schiff oder der Autofähre zu erreichen ist.

Neben den Straßen sind die verschiedenen Schiffsrouten eine interessante Alternative, um den See mit seinen reizvollen Orten zu erkunden.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Freude bei der folgenden Beschreibung und Schilderung der wichtigsten Orte am Comer See, und vielleicht wird er einmal ein bevorzugtes Ziel für Ihren Urlaub. Sie werden es nicht bereuen.

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